Kloster Metten, Pfarrkirche St. Michael, Taufbecken

VIRTUELLE RESTAURIERUNG

2009 Entwicklung einer virtuellen Konservierung sowie einer Restaurierung des Taufbeckens zur Variantendiskussion.
Bauherr: Kath. Kirchenstiftung St. Michael, Metten

Ziel der virtuellen Restaurierung

Die virtuelle Restaurierung dient der Bauherrenschaft und sämtlichen Projektbeteiligten als Entscheidungshilfe, welche Ausführungsvariante – die Konservierung oder die Restaurierung inkl. Farbrekonstruktion – ausgeführt werden sollen. Somit kann der Aufwand für Musterflächen direkt am Objekt gespart werden und die wertvolle Substanz bis zur eigentlichen Restaurierung geschützt bleiben.

Fotografie des Taufbeckens der Pfarrkirche
Zustand im Jahre 2009 vor den geplanten Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen.

Das Foto zeigt ein mögliches Erscheinungsbild des Taufbeckens nach einer Reinigung und Sicherung des Bestandes auf.
In der virtuellen Konservierung wurden die Oberflächen digital gereinigt. Kleinere Risse und Fugen sind hier nicht geschlossen wurden. Der sehr schadhafte Mittelstein des Sockels ist in dieser Variante nicht durch ein Neuteil ersetzt worden.

Das Foto zeit ein mögliches Erscheinungsbild des Taufsteins nach einer Restaurierung und Rekonstruktion des historischen Bestandes auf (ausgenommen sind hier die Rekonstruktion des figürlichen Reliefs sowie des rechten Stuckelementes).
In der virtuellen Restaurierung und Teilrekonstruktion wurden die Oberflächen digital gereinigt. Der sehr schadhafte Mittelstein des Sockels ist durch ein Neuteil ersetzt. Die nachgewiesene Farbfassung ist virtuell rekonstruiert worden.