Moosburg, St. Kastulus-Münster, Romanisches Westportal

BESTANDS- UND SCHADENSUNTERSUCHUNGEN + MUSTERFLÄCHEN + RESTAURIERUNG

2010/11 Restaurierungsarbeiten am mittelalterlichen farbig gefassten Stein- und Putzbestand.
Bauherr: Kath. Kirchenstiftung St. Kastulus

Romanisches Westportal der ehemaligen Stiftskirche

Das rundbogige Westportal ist ursprünglich in das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts zu datieren. Der heutige Baukörper zweigt neben wenigen jüngeren Zutaten, den baulichen Zustand des frühen 13. Jahrhunderts. Im Tympanonrelief sind von links nach rechts Kaiser Heinrich II, Maria, segnender Christus, Kastulus und Bischof Adalbert von Freising dargestellt.

Romanisches Westportal der ehemaligen Stiftskirche.

Bestands- und Schadenskartierung des Portals, entstanden im Zuge der Befundsicherungen zur Restaurierung.

Während der Reinigungsarbeiten. Die stark aufliegenden Gipskrusten wurden im Mikropartikelstrahlverfahren gedünnt, anschließend erfolgte partiell eine Gipsumwandlung mit Ammoniumkarbonatkompressen. Dafür wurden im Vorfeld verschiedene Reinigungsprobefelder angelegt und naturwissenschaftlich überprüft.

Oben im Bild ist der Zustand nach der Reinigung zu sehen, unten im Bild ist der Vorzustand (die dick aufliegenden Gipskrusten) erkennbar.

Tympanonrelief nach der Reinigung.

Während dem Schließen der offenen Fugen mit Kalkmörtel.

Retuschearbeiten an einzelnen hellen Kittungen.