Benediktinerabtei Kloster Ettal gotisches Gewändeportal

BESTANDS- UND SCHADENSUNTERSUCHUNGEN + KONZEPT + LEISTUNGSVERZEICHNIS + BAUÜBERWACHUNG

2010/ 2011: Planungsarbeiten und restauratorische Fachbauleitung der Maßnahmen am gotischen Gewändeportal und den angrenzenden Wandflächen.
Bauherr: Staatliches Bauamt Weilheim

Klosterkirche der Benediktinerabtei des Klosters Ettal

Das Kloster wurde von Kaiser Ludwig dem Bayern 1330 gegründet, welches neben einem Mönchs- und einem Frauenkonvent auch ein Ritterkonvent beherbergte. Zwischen 1330 und 1370 wurde die Klosterkirche im Stil der Gotik errichtet. Im 18. Jahrhundert erfuhr der Bau eine umfassende Barockisierung, wobei auch das gotische Gewändeportal überputzt wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Teilflächen des Portals wieder freigelegt.

Klosterkirche der Benediktinerabtei des Klosters Ettal.

Gotisches Gewändeportal
An den seit dem frühen 20. Jahrhundert freigelegten und nunmehr stark geschädigten Bereichen des Gewändeportals konnten keine älteren Restaurierungen nachgewiesen werden.

Bestands- und Schadensaufnahme am Gewändeportal – im Rahmen der Voruntersuchungen. Die Schäden wurden karthografisch erfasst.

Massnahmenkartierung am Tympanon.
Lokalisierung und Quantifizierung der anstehenden Konservierungsmassnahmen.

Schadenstechnologische Untersuchungen, aus denen die restauratorische Schadensbeschreibung hervorgeht. Untersucht werden hier Prozesse, die in Schadensklassen unterteilt werden. Um das Schadensausmaß sowie die Ursachen genauer bestimmen zu können, werden Proben zur Analyse entnommen.

Maltechnologische Untersuchungen.
Die übereinander liegenden Farbfassungen sind in Resten auf dem Portal als auch auf den angrenzenden Wandflächen nachzuweisen.

Benediktinerabtei Kloster Ettal barocker Fußboden

BESTANDS- UND SCHADENSUNTERSUCHUNGEN + KONZEPT + LEISTUNGSVERZEICHNIS

2010/ 2011: Planungsarbeiten der Fußbodenrestaurierung.
Bauherr: Staatliches Bauamt Weilheim

Fußboden des Kreuzgangs

Der aufwändig verlegte Fußboden (handbekantetes Rosenspitzmuster) ist der barocken Umbauphase zuzuordnen. Der hier erstellte Massnahmenplan lokalisiert und quantifiziert die ausführenden Restaurierungsarbeiten.

Kartierung der Maßnahmen.
Jede Einzelmaßnahme am Fußboden wird eine eigene Farbe zugewiesen. Die Größengruppen bilden eine Kalkulations- und Abrechnungsgrundlage.

Der Fußboden wird vor einer Schadens- und Bestandsaufnahme untersucht. Hierbei werden Umbauphasen lokalisiert und der historische Bestand somit quantifiziert.